Zwei Spieltage vor Ende der Saison, braucht es inzwischen ein kleines Wunder, um den Abstieg unserer 1. Mannschaft aus der Verbandsliga noch zu verhindern. Nach der 3:5-Heimniederlage gegen die Schachfreunde aus Sasbach fehlen zwar weiterhin „nur“ drei Punkte zum rettenden Ufer, doch angesichts des schweren Restprogramms muss man sich wohl keinen Illusionen hingeben. Die Ortenauer hatten zum Kellerderby fast alles aufgeboten, was der starke Kader so hergibt. An sieben von acht Brettern waren die Gästespieler mehr oder minder klar favorisiert und entsprechend liefen die Partien. Lediglich Klaus Knopf konnte sein Spiel gewinnen, Patrice Lerch, Kolja Kühn, Richárd Huszár und Flo Steiner mussten sich trotz starkem Auftritt mit jeweils einem halben Punkt zufrieden geben.
Kurz vor dem Ziel
Während der Abstieg der 1. Mannschaft sehr wahrscheinlich nicht mehr zu verhindern ist, sieht es bei unserer 2. Mannschaft genau umgekehrt aus. Mit einem klaren 6:2-Sieg gegen Bühlertal 2 wurde die Tabellenführung in der Bezirksklasse gefestigt. Paul Lackner, Simon Schlotter, Tobias Bablich und Wolfgang Kaupp setzten ihre Gegner matt, Sven Kaupp, Joachim Stoll, Arno Jenisch und Ronald Conrad spielten jeweils Remis und sorgten somit dafür, dass alle unsere acht eingesetzten Spieler punkteten.
Remis zum Abschluss
Mit einem 2:2-Unentschieden gegen Durmersheim 2 endete in der Kreisklasse die Saison auch für unsere 4. Mannschaft. Christian Marx und Moritz Gerstner durften sich dabei über Siege freuen. Insgesamt können unsere Nachwuchsspieler in der 3. und 4. Mannschaft auf eine zufriedenstellende Saison zurückblicken. Alle eingesetzten Spieler trugen zu den Mannschaftserfolgen und konnten ihre Leistungen im Saisonverlauf spürbar verbessern.
Grenke Open
Wie schon mehrfach gemeldet, beginnt in einer Woche die Grenke Open in der Karlsruher Schwarzwaldhalle und in der Gartenhalle. Mit bisher mehr als 3.500 Anmeldungen dürfte der Teilnehmerrekord aus dem vergangenen Jahr förmlich pulverisiert werden. Wer über die Ostertage freie Zeit hat, sollte sich das Spektakel – bei freiem Eintritt – unbedingt einmal zu Gemüte führen. Dichter ran an die Weltstars des Schachs, darunter Magnus Carlsen und Deutschlands Nummer 1, Vincent Keymer, kommt man selten. Der eigentliche Reiz des Turniers liegt aber darin, wie viele Menschen aller Altersklassen und aus aller Welt sich über Tage hinweg sehr ernsthaft in ein uraltes Spiel vertiefen. Beginnend mit Anfängerniveau bis hin zum aktuell besten Spieler der Welt.
Auftakt ist am Donnerstag um 18:30 Uhr. An den folgenden Tagen bis Ostermontag geht es jeweils um 10 Uhr weiter mit täglich zwei Spielrunden.
